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 Presseberichte (Auszüge):

Pressebericht von Sabine Koch (freie Mitarbeiterin des Odenwälder Echos) 17.2.2003:

"Auf Tuchfühlung mit Tischnachbarn und Künstlern"

Den interessanten Bericht zu unserer Veranstaltung mit der Gruppe "Call at Corazón" finden sie ...hier !


Bericht aus der "Odenwälder Heimatzeitung" vom 25.10.2001:

Liebevoll ironischer Blick

Liedermacher Sepp Raith in der "Alten Post"

Den Pressebericht finden sie hier ...mehr


 

Bericht aus der "Odenwälder Heimatzeitung" vom 20.10.2000:

Abend voller Gefühle und Temperament

Petra Bassus und Alexandre Bytchkov spielen französische Chansons und mehr

Den Pressebericht finden sie hier ...Fortsetzung


 

Bericht aus der "Odenwälder Heimatzeitung" vom 21.08.2000:

Eine Weltreise in einem Innenhof

Sechstes Hoffest der Kleinkunstkneipe "Alte Post" erweist sich als runde Sache

Den Pressebericht finden sie hier ...Fortsetzung


 

Bericht aus der "Odenwälder Heimatzeitung" vom 20.06.2000:

Der Blues ist gar nicht tot

Wieder erweckende Formation tritt in der "Alten Post" auf

Den Pressebericht finden sie hier ...Fortsetzung


 

Bericht aus der "Odenwälder Heimatzeitung" vom 10.04.2000:

Ein Konzert spricht für sich

Bläsertrio kommt bei den wenigen Zuhörern an

Den Pressebericht finden sie hier ...Fortsetzung


 

Bericht aus der "Odenwälder Heimatzeitung" vom 28.02.2000:

Ein Hauch von Afrikas Kultur

Exotischer Abend in der "Alten Post" - Musik, Geschichten, Essen

Einen Auszug aus dem Pressebericht finden sie hier ...Fortsetzung


 

    Bericht aus der "Odenwälder Heimatzeitung" vom 10.5.99:

Blödelei und virtuoses Gitarrenspiel im Doppelpack

Zwei Odenwälder Wolpertinger bringen mit ihrem Liegut das Publikum in der Alten Post zum Lachen

Einen Auszug aus dem Pressebericht finden sie hier ...Fortsetzung


    Bericht aus dem "Mainecho" vom 21.9.98:

Professionelle Perfektion und erfrischende Begeisterung

Schauspielerin Dolly Vellbinger und Pianist Felix Model begeisterten in der Kleinkunstkneipe "Alte Post" in Brensbach

Einen Auszug aus dem Pressebericht finden sie hier ...Fortsetzung


    Bericht aus der Odenwälder Heimatzeitung am 6.7.98:

Blues und ein Blick in die Zukunft

Das Hoffest der Kleinkunstkneipe "Alte Post" ist wieder ein voller Erfolg - Fußballfreie Zone

BRENSBACH (wao). Traditionell vor der Sommerpause lädt der Verein Kleinkunstkneipe "Alte Post" in Brensbach zum Hoffest ein. Auch am Samstag fand dieses Fest bei Freunden und Fans des rührigen Vereins ein vielfaches Echo, und der Innenhof des alten Gebäudes stellte die stilvolle Kulisse für einen großen Kleinkunstabend.

Nach dem Umzug, der im Hof der Alten Post endete, begrüßte Herbert Friedmann die trotz Fußball-Weltmeisterschaft zahlreich erschienen Kleinkunstfreunde in der fußballfreien Zone. Nachdem die Gruppe "Un poco loco" mit Trommeln und mechanischen Rhythmusinstrumenten die Eröffnung musikalisch mit einer Percussion übernahm, erschien Rolf Stallknecht (Langenbrombach) mit einem Leierkasten. Als Moritatensänger, den den Räuber Willibald aus dem Odenwald besang, aber auch als zeitkritischer Poet, der von Arbeitslosigkeit und anderen aktuellen Themen berichtetet, bildete dieser Leierkastenmann mit dem Instrument ein eigenwilliges Duo. Musikalisch ging es weiter , als Wolfgang Kossmann (Bluessänger), vom Kleinkunstteam in Zwingenberg im Theater Mobile entdeckt, sein Können demonstrierte. Blues in seiner ureigensten Form war zu hören. Alltagsereignisse wurden erzählt, und dies mit einer Stimme, die ziemlich weit südlich im amerikanischischen Kontinent angesiedelt war.

Nach so vielen musikalischen Darbietungen war der nächste Programmpunkt ein optischer Leckerbissen. Michael Klinger (Groß-Bieberau) Jongleur und Feuerschlucker, arbeitete mit Bällen und Keulen derart, daß er nachdem er sich als Feuerschlucker präsentiert hatte, erst nach einer Zugabe die Bühne verlassen konnte. Vier Mitglieder des Post-Teams brachten ein kleines Theaterstück im Stil der Familie Hesselbach auf die Bühne, als Familienoberhaupt agierte Herbert Friedmann, bevor noch einmal die Gruppe "Un poco loco" die Bühne betrat.

Wer einern kleinen Balkon über einige Stufen betrat, der konnte sich von "Madame Carmen" in die Karten, beziehungsweise in die Zukunft blicken lassen. Viele Stammkunden empfing die Handleserin an diesem Abend. Ob es an ihrer Aussagekraft onder an dem geringen Preis von fünf Mark lag - und die waren als Spende für die Vereinskasse deklariert - war nicht genau festzustellen.

Zum Schluß hatte die Gruppe "Red wine" Premiere in Brensbach. Diese Formation spielte zum Tanz und zur Unterhaltung Rock-Oldies. Bei den Klängen von "To love somebody" oder "Hang on sloppy"" trafen sich sehr unterschiedliche Jahrgänge auf der Tanzfläche. Und das Publikum war sich einig: Eine rundum gelungene Veranstaltung. (Sita Walloner)


    Bericht in den "Brensbacher Nachrichten" am 26.9.97:

Gelungener Abend mit Erika Pöschl in der "Alten Post"

Mit einem kurzweiligen Abend starteten die "Postler" in die zweite Kleinkunstrunde 1997. Die im Gersprenztal aufgewachsene Autorin Erika Pöschl bewies, daß Geschichten und Gedichte, die im Dialekt geschrieben sind, durchaus bissig, witzig und kritisch sein können. Heitere Texte, bei denen die Menschen mit ihren großen und kleinen Schwächen im Mittelpunkt stehen und die dem Leben abgelauscht sind: Über den Hannes, der betrunken im Schweinestall übernachtet. Oder die besinnlichen Dialoge zwischen der Oma und dem Fritz. Auch durch die gekonnte Art ihres Vortrages verstand es Frau Pöschl, das Publikum zu fesseln. Wer an diesem Abend nicht kommen konnte, kann in Erika Pöschls Büchern nachlesen, wie "Paonnekuche in de Sunn gebagge" werde.


    Bericht in der OHZ vom 8.7.97 über die KKK-Veranstaltung am 4.7.97:

Das große Vorbild: Jacques Brel

-Gelungener Abend mit Robert-Frank Jacobi in der Alten Post-

Brensbach (wao). Sind Karten lange vor einer Veranstaltung ausverkauft, haben die Gastgeber eine gute Wahl getroffen. So auch am Freitag in der "Alten Post" in Brensbach: Troubadour Robert-Frank Jacobi aus dem Elsaß stellte hauptsächlich Chansons eines großen Vorbilds Jacques Brel vor - und dies im elsässischen Dialekt.

Die Ähnlichkeit mit der mosel- oder rheinpfälzischen Mundart erleichterte dem nicht französisch sprechenden Zuhörern das Verständnis, machte die bekannten und beliebten Melodien realisischer, aber oft auch bitterer.

Der Chansonnier eröffnete sein vielseitiges Programm mit dem Titel "Göttingen", von einer französischen Studentin zu einer Zeit geschrieben, als sich die Nachbarn Deutschland und Frankreich noch nicht miteinander beschäftigten.

Ein gesungene Liebeserklärung an seine kleine Heimatstadt im Elsaß wurde abgelöst von einem Gedicht, geschrieben nach dem Krieg. Eine Erinnerung an einen Schulfreund, der die gemeinsam geschriebene Lateinarbeit nicht mehr in Empfang nehmen konte, da man ihn mittlerweilen abgeholt hatte. Und wie ein roter Faden zog sich die Geschichte der Leute, die sich heute wieder Elsässer nennen dürfen, durch die Moderation.

Auch das Verhältnis zu Deutschland, damals und heute, kommentierte der Künstler gekonnt. "Sag mi wo die Blumen sind" und "Sarajewo",das Lied, das 1994 mit einem Friedenspreis ausgezeichnet wurde, machte deutlich, daß der Zweiundfünfigjährige sein Metier, die Musik, dazu nutzt, für Frieden und gegen jede Unterdrückung einzutreten. Aber auch der Humor kam nicht zu kurz.

Der Jacques-Brel-Song "Amsterdam", das Abschiedslied des großen Sängers an sein Publikum, einst vorgetragen im Olympia in Paris, war eines der Glanzlichter des Abends.

Weniger bekannt ist, daß der ausgebildete Diplom-Dolmetscher auch für Kollegen schreibt. "So ein Mann" von Margot Werner zum Beispiel stammt aus der Feder des rührigen Musikers. Robert-Frank Jacobi, der bereits 1970 beim "Festival de la Rose D'Antibes" entdeckt wurde und für sein Lied "Les enfants de la lune" einen Preis erhielt, hatte an diesem Abend sein Heimatland gekonnt präsentiert.

Sachkenntnis darf der Zuhörer bei diesem Künstler vorraussetzen, denn bereit 1964 hatte Jacobi seine Diplomarbeit mit dem Titel "Deutschland und Frabkreich, Liebe auf dem zweiten Blick" geschrieben, außerdem wurde 1991 seine völkerverbindende Arbeit mit dem europäischen Friedenspreis belohnt.

Der Troubadour, wie er sich selbst gerne nennt, verabschiedete sich mit dem Titel "Wir sitzen alle in einem Boot". Ein gelungenes Finale für einen gelungenen Abend.

(Sita Walloner)


    Bericht in der OHZ vom 28.1.97 über die KKK-Veranstaltung am 24.1.97:

Mehr als Gersprenztalbeatles

-Pit und Rü mit Oldies und Eigenkompositionen in der Kleinkunstkneipe-

"Wir sind leider ausverkauft"-diese Mitteilung am Eingang der Alten Post zeigte bereits eine Stunde vor Beginn der Veranstaltung, daß es den Betreibern der Kleinkunstkneipe wieder gelungen war, den Gastraum mit interessiertem Publikum zu füllen, und daß die Akteure Pit und Rü eine treue Fangemeinde haben. Diese beiden, im Beruf als Lehrer und Sozialpädagoge tätig, spielten bereits vor 15 Jahren zusammen in einer Band, trennten sich, verloren sich aus den Augen, und arbeiten seit vier Jahren wieder gemeinsam. Erfolgreich, wie am Freitag zu hören war.

Die beiden fanden es seltsam, vor einer, wie sie selbst es ausdrückten, lauschenden Kulisse zu spielen. Unterhalten sie doch sonst eher bei Familienfeiern oder in kleineren Zelten auf größeren Festen.

Die Ankündigung als Gersprenztalbeatles trifft nicht ganz den Kern der Sache: Erstens ist das Repertoire vielseitig, zweitens begann der Abend mit Cat-Stevens-Titeln. Auch der Titel Nummer vier "Sounds of Silence" von Simon und Garfunkel machte deutlich, daß der Oldie-Fan an sich angesprochen ist. Bei "Strawberry fields forever" und "Norwegian wood" kam dann doch der reine Beatle-Fan auf seine Kosten.

Können bewiesen die beiden, als sie Eigenkompositionen vorstellten. Bereits der erste Song dieses Abschnitts "Moments are absence of time" verdient das Prädikat "Hörenswert". Im letzten Teil des Abends folgte eine Serie von STS-Songs (Schiffkowitz, Timichel &Steinbäcker), die Rü mit mit dem notwendigen östereichischen Dialekt perfekt vortrug. Das letzte Lied, ebenfalls ein STS-Titel, "Laß' di net fall'n", wollten die beiden den begeisterten Zuhörern als Motto mit auf den Heimweg geben, allerdings waren die nicht bereit, den Heimweg ohne Zugabe anzutreten. Das definitiv letzte Lied war "Hey Jude", zu dem die beiden Künstler den Tip gaben, man könnte den Song dann so lange wie gewünscht weitersingen. - Es war ein Abend mit viel Musik, wenigen Pausen und sehr viel Können.

(Sita Walloner)


© Bernd Lochschmidt, Brensbach