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| Archiv: Dinner-Theater mit Cabaret Paris "La Dolce Vita" 26. 6. 2004 |
Text vom Pressebericht "Schwelgen in italienischer Lebensart"
in der "Alten Post" am 26.Juni 2004
im "Odenwälder Echo" (Ausgabe 29.6.2004) von Kirsten
Sundermann:
Schwelgen in italienischer Lebensart
Kulturszene: Fränkisch-Crumbacher Comedy-Gruppe Cabaret Paris beschert Publikum der Brensbacher Alten Post diesen Genuss
BRENSBACH. In nostalgischen Erinnerungen schwelgen konnten die Besucher der Kleinkunstkneipe Alte Post in Brensbach am Samstagabend: Da war Dolce Vita à la italiana angesagt, begleitet von einem fünfgängigen italienischen Menü mit Aperitivo und viel Vino im romantischen Innenhof.Die Gäste saßen an locker im Hof gruppierten Tischchen, unter bunten Lichterketten und einem für alle Fälle aufgespannten Zeltdach und konnten voll eintauchen in alle gängigen Klischees über italienische Lebensart. Dafür sorgten mit Bravour die Mitglieder der Comedy-Gruppe Cabaret Paris aus Fränkisch-Crumbach. Mit nimmer erlahmendem Eifer erschienen sie in immer neuen Verkleidungen, variierten William Shakespeares Romeo und Julia auf eigenwillige Art neu, erregten Furcht als finstere Mafiosi, oder im Solo Bewunderung als ein noch zu entdeckender, strahlender Heldentenor.
Jürgen Hellmann mischte hier kühn Musikstile und Texte, wechselte lässig zwischen schwungvollen Gassenhauern und schmachtenden Schlagerfetzen der fünfziger Jahre. Viel Amore war angesagt, viel Bona Sera, viel Ciao, viel Capri und viel Venedig, und es fehlte auch nicht an O sole mio oder Funiculi funicula. Yvonne Vogel hielt eifrig mit bei Gesang und Sketchen, wenn sie nicht gerade damit beschäftigt war, männliche Zuschauer anzuflirten. Fast ständig auf der Bühne oder im Hintergrund, trugen Helmut Goll mit dem Akkordeon und Jens Horn mit der Gitarre mehr als nur ein Scherflein dazu bei, dass der italienische Spannungsbogen nie abbrach.
Ganz besonders viel Applaus erhielt Hellmut Goll für seine Interpretation des Walzers aus dem Film Der Pate. Mit von der Partie war noch Mamma Verena (auch im wirklichen Leben die Mama von Yvonne Vogel), die ständig im Spaghetti-, Risotto- oder Ravioli-Topf rührte und Anlass gab zu manchem Canzone über die bellissima cuccina italiana. Auch lief sie vor jeder neuen Szenenfolge mit einer bunten Tafel über den Hof, damit auch der Dümmste kapiere, wo gleich die Schwerpunkte gesetzt werden würden, nämlich unter den Begriffen Musica, Amore, Mangiare, Mafia und Alemannia. Aus den Anfangsbuchstaben ergibt sich na so was! das wichtigste Wort Italiens: Mamma.
sun
Einen Bericht im Internet vom Auftritt des Theaters Tour Boulent aus dem "Odenwälder Echo" vom 29.6.2004 finden Sie ...hier.
Eine Kopie des Artikels kann ...hier downgeladen werden
Bilder vom 26.6.2004:


