Archiv:Cashback Five "Johnny Cash Abend" 25.09. 2010

Text vom Pressebericht "Mitreißende musikalische Reise" mit den CashBack Five im "Odenwälder Echo" vom 30.09.2010 von Franz Hoffmann:

Mitreißende musikalische Reise

Konzert: Country-Formation »The Cashback Five« begeistert das Publikum in der Kleinkunstkneipe Alte Post in Brensbach - Zugabe und ein Versprechen

BRENSBACH. Publikumsmagnet: Eine beeindruckende musikalische Vorstellung gaben „The Cashback Five“ in der Alten Post in Brensbach. Foto: Franz Hoffmann

Die Formation »The Cashback Five« bescherte am Wochenende der Kleinkunstkneipe Alte Post ein volles Haus und prächtige Stimmung. Der Besucherandrang, den diese »Johnny Cash Revival-Band« auslöste war so groß, dass sogar zusätzliche Sitzgelegenheiten für die vielen Fans aus dem Odenwald und den angrenzenden Regionen herbeigeschafft werden mussten, die Post droht aus allen Nähten zu platzen. Die fünf Musiker, die zunächst in Viererformation auftraten, hatten zuvor schon mit einem Fernsehspot Reklame in eigener Sache gemacht. Und das, was sie auf der Bühne präsentierten, war unbedingt hörens- und sehenswert.

Schon bei den ersten Musikstücken wie »Home of the Blues« oder »Man in Black« sprang der Funke über. Als die Band dann so bekannte Cash-Stücke wie »Walk the Line« oder »Blue Train« spielte, flogen die ersten Hüte in die Luft. Ohne Gegenwehr ergaben sich die Hörer den Countrysongs der »Cashback Five« und ließen sich mitnehmen auf eine weite und kurzweilige musikalische Reise in den fernen Kontinent Amerika.

Das gemeinsame »Yeeehhh-Haaawww«, der ultimative Ruf der Countryfans, durfte natürlich nicht fehlen und bei den einfühlsamen Balladen wie »Don't take your Guns to Town« oder »Give my Love to Rose« wurde heimlich so manches Taschentuch unter dem Tisch hervorgezogen.

Nach einer ersten kurzen Pause weckte die Band ihr Publikum schnell wieder mit »Cokain Blues«, Höhepunkt im zweiten Teils des Abends war aber »Bonanza«, wobei eigentlich nur noch die Pferde der Ponderosa-Ranch-Helden in der ehemaligen Hofreite der Alten Post fehlten.

Doch nicht mit Cash-Songs allein wurde das Publikum verwöhnt, auch Lieder von Elvis, Hank Williams, Dave Dudley und Bob Dylan fehlten nicht in dem großen Repertoire der Gruppe, die dann auch endlich mit der Sängerin Anna De-Feo komplett war. Frontmann Jochen Dolenc mit Rhythmus-Gitarre und seiner fast schon »geklonten« Johnny Cash-Stimme, Aike Heck, der Finger-Künstler am Contrabass und Holger Diez an den Drums heizten die Stimmung mächtig an. Der Hofsaal wurde dann schnell zum Tanzsaal, und jeder Song der Formation wurde mitgesungen und frenetisch bejubelt. Eine weitere kurze Unterbrechung diente dann nochmals der Erholung von Künstlern und Fans, bevor der dritte Teil des denkwürdigen Abends begann. Sängerin Anna De-Feo und ihr Pendant Jochen Dolenc waren im Duett nicht zu überbieten. Vom millionenfach verkauften Original kaum zu unterscheiden, leitete »Jackson« schließlich das furiose Finale ein.

Natürlich kamen die Künstler um eine Zugaben nicht herum. Der Applaus und die Zugabe-Rufe, das Brot der Künstler, wollten kein Ende nehmen. Und erst als der Vorsitzende des Kleinkunstvereins Alte Post, Reinhard Grimm, versprach, die Band zu einem weiteren Auftritt einzuladen, gaben sich die Fans zufrieden.



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Fotos des Abends: